Palliativcampus · Haus Konrad

Haus Konrad

Fertig & bewohnt

In Haus Konrad gibt es zwei komplette, barrierefreie Wohnungen für Familien mit einem lebenslimitiert erkrankten Kind. Eine Familie zieht für eine Auszeit ein, bringt mit, wen sie braucht, und zahlt dafür nichts. Getragen wird das alles von Spenden.

Warum es Haus Konrad gibt

Ein Platz, auf den sonst
lange gewartet wird

Wenn ein Kind lebenslimitiert erkrankt, dreht sich der Alltag einer Familie nur noch um Termine, Pflege und Organisation. Plätze für eine echte Auszeit sind rar, Wartezeiten lang und die Angebote im System stoßen an ihre Grenzen. Haus Konrad ist unsere Antwort darauf: kein Wartelistenplatz irgendwann, sondern eine Wohnung, in die eine Familie einziehen kann. Gebaut haben wir es aus zwei Gründen – für Familien und für unsere eigene Arbeit, die hier ein Dach bekommen hat.

Kostenfrei für die Familie

Die gesamte Wohneinheit kostet die Familie nichts. Kein Eigenanteil, keine Nebenkosten, keine versteckten Beträge.

Getragen von Spenden

Bau, Ausstattung und Betrieb sind vollständig durch Spenden finanziert. Genau das macht die Entlastung überhaupt erst möglich.

Haus Konrad – das fertig umgebaute, bewohnte Haus des Palliativcampus
Haus Konrad – fertig umgebaut und bewohnt
Die Wohnung

Alles, was eine Familie braucht –
unter einem Dach

Zwei barrierefreie Wohnungen haben wir in Haus Konrad gebaut. Keine Zimmer in einer Einrichtung, sondern vollständige Wohnungen: mit eigener Küche, eigenem Bad, eigenem Wohnzimmer und einem Garten vor der Tür. Türen, Wege und Bäder sind so gebaut, dass Rollstuhl und Pflegebett überall hinkommen.

Wohnzimmer

Der Raum, in dem die Familie abends zusammensitzt. Platz für alle, ohne dass jemand zwischen Geräten und Material sitzt.

Eigene Küche

Selbst kochen, wann es passt, und essen, worauf man Lust hat. Nichts richtet sich nach einem Essensplan von außen.

Elternschlafzimmer

Ein eigenes Schlafzimmer für die Eltern. Endlich wieder eine Tür zwischen Nacht und Pflege – und trotzdem nur wenige Schritte entfernt.

Pflegezimmer

Ein eigenes Zimmer für das erkrankte Kind – mit höhenverstellbarem Pflegebett, Lifter und Pflegeliege. Alles da, nichts muss mitgebracht werden.

Geschwisterzimmer

Ein Zimmer für die Geschwisterkinder. Sie stehen sonst oft hintenan – hier haben sie einen eigenen Rückzugsort.

Barrierefreies Bad

Bodengleich, breit genug und so ausgestattet, dass Waschen und Pflege ohne Umbauten und ohne Improvisieren gelingen.

Garten & Terrasse

Eine eigene Außenanlage mit Garten, Terrasse und Schaukel. Direkt vor der Tür, ohne Weg und ohne Planung.

Zimmer für die Pflegekraft

Auch die Pflegekraft, die ihr mitbringt, hat ihren eigenen Raum. Warum das so wichtig ist, steht gleich darunter.

Zimmer der Pflegekraft

Da, wenn sie gebraucht wird –
sonst im eigenen Zimmer

Zur Wohnung gehört ein eigenes Zimmer für eine Pflegekraft, die die Familie mitbringt. Sie kann sich dorthin zurückziehen und ist da, sobald sie gebraucht wird – genau wie zu Hause. So muss die Familie nicht rund um die Uhr von fremdem Pflegepersonal umgeben sein, sondern kann sich auf sich selbst konzentrieren. Genau das kommt in der gesamten Zeit der Erkrankung sonst immer zu kurz.

Vertraute Begleitung

Die Familie entscheidet, wer mitkommt. Es bleibt jemand, den das Kind kennt, statt wechselnder Gesichter.

Nähe ohne Dauerpräsenz

Hilfe ist einen Raum entfernt. Der Rest des Tages gehört der Familie allein.

Zimmer für die mitgebrachte Pflegekraft in Haus Konrad
Ein eigener Rückzugsort für die Pflegekraft der Familie
Rundgang

Ein Blick in Haus Konrad

So sieht es aus, wenn eine Familie bei uns ankommt. Tippen Sie auf ein Bild, um es größer zu sehen.

Verwaltung

Unsere Arbeit hat hier
ebenfalls ein Dach bekommen

Haus Konrad ist auch der Ort, an dem unsere Vereinsarbeit stattfindet. Büroraum und Besprechungsraum liegen im selben Gebäude – das klingt nüchtern, macht für Familien aber einen Unterschied: Ansprechpartner sind vor Ort und nicht am Ende einer Hotline.

Büroraum

Hier läuft die Organisation zusammen: Anfragen von Familien, Planung der Aufenthalte und die Koordination unserer Projekte.

Besprechungsraum

Platz für Gespräche mit Familien, Ehrenamtlichen und Partnern – ruhig, ungestört und ohne lange Anfahrt.

Finanzierung

Was ein Aufenthalt kostet: nichts

Familien, die zu uns kommen, zahlen für die Wohnung nichts. Nicht für die Übernachtung, nicht für den Garten, nicht für die Ausstattung. Möglich ist das, weil Bau, Einrichtung und laufender Betrieb von Haus Konrad durch Spenden getragen werden. Wer für ein krankes Kind sorgt, hat genug zu tragen – die Rechnung für eine Auszeit soll nicht dazugehören.

Ablauf

So kommt eine Familie zu uns

1

Melden

Ein Anruf oder eine Nachricht reicht. Ihr müsst nichts vorbereiten und nichts belegen.

2

Kennenlernen

Wir sprechen in Ruhe über eure Situation, klären den Pflegebedarf und finden einen passenden Zeitraum.

3

Ankommen

Ihr zieht ein, bringt mit, wen ihr braucht, und gestaltet die Zeit so, wie sie euch guttut.

Für Familien und Unterstützer

Haus Konrad steht bereit

Wenn ihr eine Auszeit braucht, meldet euch – wir schauen gemeinsam, was möglich ist. Und wenn Sie dafür sorgen möchten, dass dieser Platz kostenfrei bleibt: Jede Spende hält Haus Konrad offen.